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Solidarische
Umlandfinanzierung für Theater per Gesetz sichern
Im Rahmen
der Aussprache zur Großen Anfrage "Kulturelle Daseinsvorsorge"
erklärte der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion, Stefan
Gebhardt, während der letzten Landtagssitzung:
"Die
Theater in Sachsen-Anhalt erleben keine rosaroten Zeiten, das wird
nicht zuletzt an der Tarifsituation bei den Schauspielerinnen und
Schauspielern deutlich.
Angesichts der aktuellen Situation bedarf
es aus Sicht der LINKEN für die Zukunft neue Denkmodelle.
Die
Ausstrahlung der Theater im Lande geht weit über die Gebiete hinaus,
welche sich auch an ihrer Finanzierung beteiligen. Viele
Nachbarkommunen von theatertragenden Städten und Landkreisen
profitieren nachweislich von der Existenz der jeweiligen Bühne,
beteiligen sich jedoch nicht an deren finanzieller Absicherung.
Dies ist nach wie vor ein ernstes Problem, und DIE LINKE ist
der Auffassung, dass dieses Problem gesetzlich gelöst werden muss.
Ein Herangehen wie beim Kulturraumgesetz des Freistaats Sachsen
bietet hier gute Lösungsansätze.
Wir fordern ausdrücklich
nicht, dass Sachsen-Anhalt das sächsische Kulturraumgesetz
ungebrochen übernehmen solle. Aber den Ansatz dieses Gesetz, eine
solidarische Umlandfinanzierung für die Theater herzustellen, halten
wir für vernünftig und deshalb auch für Sachsen-Anhalt für
möglich.
DIE LINKE wird deshalb noch in dieser Legislatur
die Diskussion hierüber weiter vertiefen und einen Gesetzentwurf in
den Landtag einbringen."
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